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Sonne, Meer, frische Luft...
[Hucky] Bereits im letzten Jahr wurde der Entschluss gefasst, einmal gemeinsam zum Camping zu fahren. Schnell stand der Termin fest: Pfingsten 2010!
Und so zogen wir mit Wohnwagen, Zelt und mehreren Grills auf die Insel Poel bei Wismar. Petrus war an diesem Wochenende auch auf unserer Seite. Stromsens und ich reisten bereits am Donnerstag an – einen schönen Platz sichern. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus: Der Platzeigentümerin war es so ziemlich egal, wie und wo wir uns hinstellen. Dem Platzwart ansich jedoch überhaupt nicht. „Zelte müssen auf die Zeltwiese, sonst bauen die wieder ab!“ Da hat sich uns der freundliche Platz-Zuweiser (wieder jemand anders) uns angenommen. Und so bekamen wir für die Wohnwagen einen Platz, der direkt an die Zeltwiese grenzte – Perfekt!
Am Freitag reisten dann auch die meisten von uns an. Als Gäste unserer Truppe konnten wir ebenfalls noch Dagmar und Frank begrüssen, die herzlich von uns aufgenommen wurden. Sofort wurden die Grills angeheizt und das ein oder ander Kaltgetränk aufgerissen. Sollte sich doch nicht schon am ersten Abend eine Unterhopfung einstellen. Nach dem Grillen und Sonnenuntergang fanden wir bei Familie Blau im Vorzelt einen Unterschlupf – wie dann auch jeden Abend. Draußen war es abends doch noch etwas frisch und im Vorzelt heizten uns nicht nur die Gas-Strahler auf. Auch diverse karibische Getränke fanden den Weg in unsere Kehlen.
Samstag war dann der ganz große Sporttag, an dem wir noch richtig in Stress geraten sind. Wann sollen wir grillen? Während des Handball-Spiels oder lieber beim Eishockey? Denn die Bayern wollten schliesslich alle gucken. Ich baute erstmal den Fernseher an einer Stelle auf, die für alle einsehbar war. Leider brachte unser Eifer kein Glück, so verlor erst der HSV-Handball, dann die Eishockey-Cracks und schließlich auch noch die Bayern, für die wir unsere Daumen drückten. Und so zogen wir wieder in das „blaue Zelt“.
Sonntag dann brach der Himmel auf und die Sonne schien auf unsere Köpfe. Leider musste Familie Dröge die Heimfahrt antreten, da JanD sich einen Virus eingefangen hatte. Mit Fieber ist nunmal nicht zu spaßen. Wir sprachen anschließend davon, dass JanD den Aufenthalt hier abgebrochen hat, wobei das Wort „abgebrochen“ eine größere Bedeutung bekam als sonst üblich. Der Rest nutzte das Wetter und zog an den Strand, welcher tatsächlich vorhanden war. Ich wollte mich ein bisschen in Wismar rumtreiben, wo ich aber hinsichtlich des dort stattfindenden Festes kein Bein an den Boden bekam und so gleich wieder zurückkehrte. Gegen 15 Uhr bezog es sich etwas und die Strandbesucher kamen wieder zurück. Nunja, man musste ja auch langsam mal wieder darüber nachdenken, wann man denn die Grills anfeuert. Abends lockte dann wieder das „blaue Zelt“.
Pfingstmontag wurden wir von heftigem Regen geweckt. Unsere kleine Ecke glich einer einzigen Wasserfläche mit mehreren Wasserlöchern und Schlammflächen. Der Niederschlag war heftig aber recht kurz und so konnten wir bis zum Mittag alle Zelte abbauen und uns für die Heimfahrt rüsten oder noch dem „Wonnemar“ einen Besuch abstatten.
Dieser Regen am Montag verdarb uns allerdings nicht die über die ganze Zeit herrschende gute Laune. Wir haben viel gelacht und hatten einen Mordsspaß. Schnell war uns klar, dass diese Aktion der HSV-Freunde Vøgelsen wieder einmal eine war, die absolut als „gelungen“ bezeichnet werden kann und natürlich nach Wiederholung schreit. Unser neu ernannter Camping-Beauftragter „Blaui“ wird sich dann um alles Weitere zu gegebener Zeit kümmern.
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