[Hucky] Fantalk? Was ist das denn? Ganz neu in Hamburg fand eine Talkrunde mit den Trainern Bruno Labadia (BL) und Eddy Sözer (ES) statt. Eine Initiative von Bruno Labadia und Eddy Sözer. Gute Idee!
So saßen wir dann in der Dannemann-Lounge und lauschten. Zunächst stellte Rene Koch einige Fragen an die beiden Trainer. Unter anderem kam dabei heraus, dass ES eigentlich gar nicht als hauptberufl. Trainer arbeiten wollte, sondern als Informatik-Kaufmann. Erst als BL auf ihn zukam und ihm anbot als Co-Trainer zu arbeiten, hängte er seine Informatik-Karriere an den Nagel. ES verfügt über grosse Erfahrungen aus Trainingsarbeit mit Jugend- und Herrenmannschaften und weiß auch welche enorme Arbeit da geleistet wird. Letztendlich habe er mit der Entscheidung für BL zu arbeiten alles richtig gemacht und ist sehr glücklich und stolz, dass er nun beim HSV gelandet ist.
BL sprach nochmals an, dass er sich schon bewusst darüber ist, welche positive Entwicklung der HSV in den letzten Jahren genommen hat. Dennoch sei er immer noch sehr beeindruckt, mit welchem Interesse die Arbeit beim HSV von den Fans verfolgt wird. Er wundere sich immer wieder wie viele Anhänger das Training verfolgen. Und auch in der Stadt wird der HSV gelebt.
Auf die Frage, welche Ziele das Trainerteam hat, antwortete BL, dass doch klar sein müsse, dass wenn man zu so einem Verein, wie den HSV, geht, das Ziel sein muss, Titel zu erreichen. Und das ist auch einer der Gründe, dass er überhaupt zum HSV gekommen ist. Er glaubt einfach daran, den Fans, dem Verein und sich den einen oder anderen Titel holen zu können. Er bat aber um etwas Geduld, auch wenn es schwer fällt. Aber es sollen auch immer wieder junge frische Spieler in die Mannschaft integriert werden und das dauert etwas.
Übrigens bat er dringend darum, sich von den hohen Ablösesummen nicht blenden zu lassen. Da können die Spieler nichts für, es belaste sie nur. Es sollen nur die jungen Spieler als das gesehen werden, was sie sind, nämlich junge Spieler mit Talent, die die ganze Unterstützung brauchen – auch und gerade von den Fans.
BL und ES hatten noch eine Bitte: „Wenn Sie ins Stadion gehen, dann möchte ich Sie darum bitten, die Mannschaft 90 Minuten zu unterstützen. Wenn Sie pfeifen möchten, dann tun Sie das bitte nach Spielende. Die Mannschaft braucht Sie und Ihre Unterstützung.“
[Hucky] Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, es sind die Po-Backen, die wehtun! Denn gestern ging es mal wieder zum Bowlen. Für mich eine Premiere, kannte ich doch immer nur Kegeln. Darf man das Wort "Kegeln" eigentlich im Zusammenhang mit "Bowling" erwähnen? Egal!
Jan hatte wieder eine Bahn organisiert, Schuhe wurden ausgeliehen, das System gestartet und ab ging die Post! Zu Anfang dachte ich, dass ich die Pins immer schön mit Schwung umhaue, da kippt dann schon alles. Naja, ganz so ging die Taktik nicht auf, da man ja auch zusehen muss, dass die Bowling-Kugel auf der Bahn bleibt. Das klappte allerdings immer besser und schliesslich schaffte ich auch mal einen Strike. Moonwalk, geballte Fäuste und Geschrei - wie bei den Profis eben! ...oder???
Tja, was soll man sagen? Eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der vor allem der Spaß im Vordergrund stand. Da wurde auch schon mal mit der gegnerischen Mannschaft mitgelitten ("Och, das ist aber ärgerlich!" oder "Mensch, das war aber knapp!"). Punkte und Platzierungen waren Nebensache. Und wenn man als einzigen Wermutstropfen anführen muss, dass das Bier etwas kühler hätte sein können, dann war es doch eine runde Sache!
Das schreit nach Wiederholung!!! Ich bin auf jeden Fall wieder dabei... auch wenn ich jedes Mal Muskelkater in den Po-Backen haben werde!
Trainingslager des HSV in Längenfeld
Urlaub mal anders...
[Hucky] Da ich trotz bereits verlebter 3 Wochen Urlaub immer noch Erholungsbedürftig war, entschloss ich mich die Reise ins Oetztal anzutreten. Kurzer Anruf beim dortigen Campingplatz, Wohnwagen angehängt und los ging es. Am Freitag rechtzeitig zum Freundschaftsspiel gegen Raika Längenfeld wollte ich ankommen. Dies gelang auch so. In Längenfeld am Ortseingang hing auch gleich ein Banner auf dem stand, dass Längenfeld den HSV willkommen heisst. "Gänsehaut" Auf dem Campingplatz in Längenfeld angekommen, wies man mir einen Platz zu, von dem aus ich direkt auf die Sportanlagen gucken konnte, auf denen unsere Jungs trainierten. STRIKE!!!
Beim Freundschaftsspiel traf ich gleich bekannte Gesichter aus Soltau vom Fanclub "der Norden hebt ab". Schöne Grüsse noch von hier aus. Toll, wie dicht man am Spielgeschehen war. Genau wie bei Kreisliga-Spielen. Allerdings war das Niveau "etwas" höher. Toll war auch, dass nach dem Spiel alle Autogrammwünsche erfüllt wurden.
Die Trainingseinheiten, die ich dann besuchte, waren für meine Begriffe schon ziemlich intensiv - na klar, das sind ja Profis - aber trotzdem. Ich hätte wahrscheinlich schon nach 2 Minuten in den San-Bereich wechseln können. Auffallend dabei war, dass alle Spieler voll mitzogen. Niemand schonte sich. Trotzdem herrschte eine freundschaftliche Stimmung. Der Umgang untereinander war auch schon mal etwas lauter, aber immer herzlich. Ein Beispiel dafür: Neuzugang Elia schlenzte einen Ball in das Tor von Frank Rost, statt wuchtig zu schiessen. Frank Rost daraufhin: "Ey, willst mich verarschen! Nächstes Mal gibt es eine Klatsche!" Elia ganz verschüchtert: "Sorry!" - keine fünf Minuten später sah man die beiden schon wieder nebeneinander scherzen.
Einen Abschluss der Woche fand dann mit dem Freundschaftsspiel gegen Unterhaching in Kematen (bei Innsbruck) statt. Bei heissen aber gewittrigen Temperaturen verabschiedeten sich unsere Jungs wieder in die Heimat.
Fazit: Leider habe ich den gemeinsamen Grillabend verpasst und einen Fan-Stammtisch im Ort vergeblich gesucht. Aber daran lässt sich beim nächsten Mal sicherlich noch arbeiten. Ansonsten kann ich sagen, dass sich die Reise gelohnt hat und es sicher nicht das letzte Mal war, dass ich dort war.
[Toddo] Da wir in den vergangenden Wochen ja nicht viel gutes von "UNSEREM" HSV gehört hatten, wollten Petra, Celina, Smoky, Alex, Flo und ich uns heute mal den Trainingsauftakt anschauen, und uns ein Bild von der Stimmung machen. Schon 30 Minuten vor Beginn des Trainings waren rund 1400 HSV- Fans anwesend. Als die Mannschaft dann aus der Kabine kam, wurde sie unter Applaus begrüßt. Das Training war sehr locker, es wurden kleine Spiele gemacht und der Spaß kam auch nicht zu kurz.
Nach dem Ende kamen die Kinder dann noch auf ihre Kosten, und holten sich Autogramme von ihren Vorbildern, die sie auch geduldig schrieben. Der Anfang ist gemacht und hat bereits die Lust auf mehr geweckt...
[Toddo] Ein ganz wichtiges letztes Saisonspiel hatte heute die zweite Mannschaft UNSERES HSV. Nur bei einem Sieg konnte der Abstieg aus der Regionalliga- Nord vermieden werden. Grund genug, um mit Smoky, Alex und Flo die Mannschaft zu unterstützen. Da das Spiel in Norderstedt in dem sehr schönen Edmund- Plambeck- Stadion statt fand, machten wir uns per Auto schon rechtzeitig auf den Weg. Mit uns waren noch 890 Zuschauer in dem kleinem Stadion.
Der HSV hatte von Anfang an das Spiel im Griff und ging in der 11. Min. durch Torun verdient in Führung. Nach dem Wechsel kamen die "Wölfe" besser ins Spiel und machten der 75. min. den 1:1 Ausgleich. Dann aber legte sich Torun, 25 Meter vor dem Tor, den Ball zurecht und zirkelte ihn gekonnt in den linken Winkel. Für uns mehr als nur ein Tor des Monats. So blieb es dann bei dem 2:1 Heimsieg, und die Jungs konnten dem Abstiegsgespenst gerade noch so von der Schippe spingen. Schade nur, dass der Lüneburger Beister nach nur 19 Minuten verletzt raus musste. Vieleicht schafft er ja den Durchbruch zu den ganz Großen ...
[Smoker] Morgens um 6:00 Uhr machten Jan D und ich uns mit dem Zug auf den Weg. In Hamburg trafen wir Jan´s Kumpel Helmut, in dessen Bus wir unsere Taschen lagerten. Dann gings in die Wechselzone, wo wir uns startklar machten. Dann war es soweit 8:30 Uhr der Startschuss ertönte: Scheiss Schwimmen dachte ich nur noch,als dann der große Regen einsetzte, da war Jan schon aus dem Wasser,wurde ich noch langsamer. Kurz vorm Schwimmziel überholten mich dann 2 die 10 min später gestartet waren, da wusste ich Schwimmen ist nicht meine Welt!
Raus aus dem Wasser und ab in die Wechselzone, Neopren aus HSV Trikot an,Helm auf und los gings auf die Radstrecke. Das war schon besser, denn jetzt konnte ich einige überholen.
Zum Abschluß noch 5 Km laufen, da war ich dann in meinen Element. Dann kam das weshalb man das macht. Ab dem Jungfernstieg standen die Zuschauer dicht an dicht und feuerten jeden Läufer an, das war Gänsehautfeeling pur ein Schauer nach dem anderen lief mir über den Rücken!
Dann das Ziel: Geschafft, kaputt und natürlich mächtig Stolz. Wo war mein Bier? Von der 4 Disziplin erzähle ich beim nächsten Stammtisch.
Achja einem großen Dank an Rainer B. und Uli P. die mich beim Training mit Medizinbällen den Wahlsberg hochjagten!!!!!!!
[Toddo] Am letzten Montag fand die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung im CCH in Hamburg statt. Diese Versammlung sollte Licht ins Dunkel bringen, wie es mit der "Entlassung" um den allseits beliebten Sportchef Diddi Beiersdorfer vor sich ging. Mit 30 min Verspätung ging es dann vor 1963 Mitgliedern voller Erwartung los. Die teils aufgebrachten HSV-er nahmen sich mit ihren sehr direkten Fragen vornehmlich die Aufsichtsräte zur Brust. Ziemlich erschreckend fand ich jedoch das Bild, welches einige Mitglieder während der Versammlung abgegeben haben. Die dauernden Zwischenrufe waren einfach nur störend und wenig hilfreich. Die "Schalke- und Hoffmann-raus"- Rufe gehören ins Stadion und nicht auf so eine Versammlung. Leider wurden die direkten Fragen der Mitglieder "NIE" ausreichend beantwortet. Wir kennen es ja schon aus vergangenen Versammlungen, viel Blabla und immer schön um den heißen Brei reden. Hoffmann hat auf mich den besten Eindruck gemacht, hat souverän und ehrlich zugegeben, dass er Fehler gemacht hat und sich der Kritik stellen wird. Ich bin nicht sein größter Fan, aber in diesem ganzen Theater hat für mich nur der Aufsichtsrat schuld. Dieser hätte viel früher eingreifen müssen...
[Uwe] Oh wie war das schön uns so schön bowlen zu sehn. In zwei Gruppen aufgeteilt zeigten sich die Mannen und Frauen um Jan ziemlich eindeutig als das bessere der zwei Teams wenn auch die eine oder andere Kugel nicht immer den optimalen Lauf zeigte und auf sonderbaren Wegen und unter lautem Gelächter der Anwesenden ihr Ziel verfehlte.
Dafür war bei den zahlreichen Strikes der Jubel bei allen Beteiligten umso größer und der Ansporn besser als die anderen größer. Doch Jan hatte seine Mannen gut eingestellt auch wenn er selber zum Schluss unserer Session etwas in seiner Form abbaute. Der ausgemachte „Feind“ um Smoker,Meinzi und Nini sowie Tischi und Uli und Vorstandsmitglied Stromsen konnten geschlagen werden. HURRAAA!!!!!!
Trotz dieser bitteren Niederlage wurde nach Abschluss das Kriegsbeil begraben noch schnell ein Bier gezischt, den nächsten Termin schon im Hinterkopf, um dann Brüder- und schwesterlich nach Hause zu eilen.
Ein schöner Abend der HSV Freunde Voegelsen!
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV (2:3)
Knallertag
[Uwe, Reiseleiter] Zum letzten Auswärtsspiel unseres HSV in Frankfurt trafen sich 12 muntere Freunde auf dem Bahnhof um eine abwechslungsreiche Bahnfahrt mit einigen Überraschungen zu erleben. Vor Fahrtbeginn wurde meine Wenigkeit mit einer Sicherheitsweste in knallgelb und dem Aufdruck Reiseleiter ausgestattet natürlich auf der Vorderseite mit HSV -Freunde Emblem. Zugleich erfolgte die Übergabe der Fahrkarten, Eintrittskarten für Spiel, Kleingeld und der Order alle Mann an Bord zu halten.
Also ab in den vorgebuchten Waggon, Flaggenhissung und Einahme der georderten Plätze. Die mitgebrachten Utensilien wie belegte Brötchen im Karton, Chicken Wings im Beutel, Frikadellen in Alufolie und Getränke in geheimen Kisten wurde verstaut und ab ging die lustige Fahrt. Zu uns gesellten sich die HSV Freunde Born/Uelzen, so dass für Stimmung gesorgt war. Auf der 4-stündigen Fahrt wurden nun brüderlich Brötchen, Schnaps, Bier und weitere Leckereien verteilt. Es erfolgten Schlachtgesänge in Einstimmung auf das Spiel, wobei lärmgestreßte Nicht-HSV Anhänger das Abteil unter Protest verließen.
In Frankfurt angekommen ging es schnurstracks zum Sonderzug ins Stadion, als Reiseleiter gelang es mir die Meute bei der Stange zu halten, wobei unserer kleiner „Cuxhavener“ durch die Maschen der Aufsicht fiel und den Zug verpasste. Im Stadion ereilte uns der Anruf und auf Grund unserer Navigationgerätschaften konnten wir Michel auf seinen Sitzplatz lotzen. Strafgeld eine Runde.
Das Spiel wurde bekanntlich gewonnen, aber die Jubelszenen und zahlreichen Umarmungen waren einfach geil, auch nach Spielschluss noch lange Jubelszenen und begeisterte Stimmung bei uns. Rückfahrt zum Bahnhof mit einigen Bierpausen wegen der Hitze.
Vor der Abfahrt des Zuges noch kurz in die Stadt um noch gemütlich eine Revue des Spiel und Analysen zu teilen. Getränke für die Rückfahrt zu besorgen und im Bahnhof abzählen lassen ob alle Mann an Bord waren. Dann ab ins Abteil und Antritt der Rückfahrt, aber schon sichtlich erschlafft und teilweise sehr müde (Jan hatte im Abteil schon Knoten in den Beinen und Meinzi sägte vergebens Bäume ab). Dann ein Anruf und hubs irgendwie verloren wir einen Teil unseres Vorstandes auf dem Bahnhof die wohl orientierungslos ohne Reiseleitung auf dem verkehrten Bahnsteig umherirrten und erst relativ spät in der Nacht wieder heimkehrten.
Wir anderen trudelten schon recht früh (0.35 Uhr) in der Heimat ein ,ohne aber nicht noch einmal von dem wunderbaren tollen Tag zu schwärmen und uns zu versprechen soetwas machen wir wieder.